Leitung des Österreichischen Kinderschutzbundes

Von links nach rechts: Prof. Dr. J. C. Aigner (Ehrenobmann); Dr. K. Urban (Beirätin); Mag. A. Krail (Rechnungsprüferin); M. Sterner (Kassierin Stv.)

MS A. Fuchs (Schriftführerin Stv.); BA I. van den Hoeven (Schriftführerin); MMag. F. Papanthimou (Geschäftsführerin-Koordinatorin)

Dr. B. Streiter (Obfrau); MS A. Preishuber (Kassierin); Mag. K. Riedmüller (Beirat); Mag. E. Harasser (Beirätin); Dr. A. Fritz (Rechnungsprüfer)

Seit Juli 1989 ist die gewaltlose Erziehung auch in Österreich - als viertem Staat der Erde - gesetzlich verankert. In §137Abs.2 ABGB ist die gewaltlose Erziehung als erziehungspolitischer Leitsatz normiert. Es fehlt aber nach wie vor sowohl an Information und Aufklärung, als auch an Hilfseinrichtungen und konkreten Projekten.

§ 137Abs.2 ABGB "Das minderjährige Kind hat die Anordnungen der Eltern zu befolgen. Die Eltern haben bei ihren Anordnungen und deren Durchsetzung auf Alter, Entwicklung und Persönlichkeit des Kindes Bedacht zu nehmen; die Anwendung von Gewalt und die Zufügung körperlichen oder seelischen Leides sind unzulässig."

Verein für gewaltlose Erziehung zur Verbreitung und Förderung der Idee und Praxis des gewaltlosen Umgangs mit Kindern und zur Sensibilisierung für alle Formen der Gewalt:
personal, strukturell, physisch, psychisch, sexuell

Nähere Informationen finden Sie auf:

www.kinderschutz.at


 

 

ELTERNBILDUNG TIROL

 Seit Mitte der 70-er Jahre arbeiten in verschiedenen europäischen Ländern Kinderschutz-Initiativen an der Entwicklung und Umsetzung von Elternbildungsprogrammen als Prophylaxe gegen die verbreitete Gewalt an Kindern.

Auch in Tirol hat eine Initiativgruppe des Österr. Kinderschutzbundes an der Realisierung dieser Idee gearbeitet. Mit Unterstützung des Landes Tirol (Abteilung Kinder- und Jugendhilfe), des SOS Kinderdorfs (Fachbereich Pädagogik), der Stadt Innsbruck und zahlreicher Elternbildungsträger gelang es schließlich, die ELTERNBILDUNG TIROL mit 1.3.2003 einzurichten, in der Elternbildungsmaßnahmen landesweit unterstützt und gefördert werden.

Die Idee "unterstützender Elternbildung" hat sich dem Motto – nach dem Titel eines vorbereiteten Kongresses im November 2001 – "unterstützen statt belehren", verschrieben.

 

Ziele der Elternbildung:

  • Eltern und andere Bezugspersonen von Kindern in ihrer Erziehungskompetenz stärken
  • Austausch unter Eltern zu ermöglichen
  • Wissensaneignung im Umgang mit familiären Konfliktsituationen zu ermöglichen
  • Über kindliche Bedürfnisse und die kindliche Entwicklung zu  informieren
  • Präventiv gegen Erziehungsprobleme und Gewalt in der Familie zu wirken

 

Aufgaben der Koordinationsstelle:

  • Kooperation mit Elternbildungseinrichtungen in Tirol
  • Öffentlichkeitsarbeit zu Themen von Eltern und Familien
  • Organisation von Fortbildungen für MultiplikatorInnen
  • Organisation von Elternbildungsveranstaltungen
  • Vermittlung von Referentinnen
  • Unterstützung und Begleitung bei neuen Elternbildungsprojekten
  • Begleitforschung und Evaluation 

Geplante Veranstaltungen