K i n d e r s c h u t z

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Österreichischer Kinderschutzbund
Verein für gewaltlose Erziehung

zur Verbreitung und Förderung der Idee und Praxis des gewaltlosen Umgangs mit Kindern und zur Sensibilisierung für alle Formen der Gewalt:
personal, strukturell, physisch, psychisch, sexuell

Vereinsgründer Dr. Hans Czermak

Seit Juli 1989 ist die gewaltlose Erziehung auch in Österreich - als fünftem Staat der Erde - gesetzlich verankert. In §146a ABGB ist die gewaltlose Erziehung als erziehungspolitischer Leitsatz normiert. Es fehlt aber nach wie vor sowohl an Information und Aufklärung, als auch an Hilfseinrichtungen und konkreten Projekten.

§ 146a ABGB
Das minderjährige Kind hat die Anordnungen der Etern zu befolgen. Die Eltern haben bei ihren Anordnungen und deren Durchsetzung auf Alter, Entwicklung und Persönlichkeit des Kindes Bedacht zu nehmen; die Anwendung von Gewalt und die Zufügung körperlichen oder seelischen Leides sind unzulässig.

 

Österr. Kinderschutzbund-Tirol
initiiert
ELTERNBILDUNG TIROL

Seit Mitte der 70-er Jahre arbeiten in verschiedenen europäischen Ländern Kinderschutz-Initiativen an der Entwicklung und Umsetzung von Elternbildungsprogrammen als Prophylaxe gegen die verbreitete Gewalt an Kindern.

Auch in Tirol hat eine Initiativgruppe des Österr. Kinderschutzbundes an der Realisierung dieser Idee gearbeitet. Mit Unterstützung des Landes Tirol (Abteilung Jugendwohlfahrt), des SOS Kinderdorfs (Fachbereich Pädagogik), der Stadt Innsbruck und zahlreicher Elternbildungsträger gelang es schließlich, die ELTERNBILDUNG TIROL mit 1.3.2003 einzurichten, in der Elternbildungsmaßnahmen landesweit unterstützt und gefördert werden.

Die Idee "unterstützender Elternbildung" soll nicht Eltern wieder auf die (selten sehr geliebte) Schulbank ("Elternschule") zurückverbannen, sondern hat sich dem Motto – nach dem Titel eines vorbereiteten Kongresses im November 2001 – "unterstützen statt belehren", verschrieben.

 

Elternbildung Tirol 2007 > 2012